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Geschichte Taboreas

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Geschichte von Taborea, einst ein Buch, in dem die Schöpfung einer einfachen Welt voller Flora und Fauna festgehalten werden sollte, steckt Taborea heute voller Mythen und Legenden. Kontinente sind überzogen mit rätselhaften Spuren vergangener Tage. In der Epoche der großen Entdeckungen sind die Völker von Taborea nun auf der Suche nach dem mystischen Erbe der Vergangenheit.


Schöpfung Bearbeiten

UrsprungBearbeiten

Vor langer Zeit schuf der Gott Ayvenas ein Buch, in dem er die Schöpfung der Welt und den Ursprung des Lebens niederschrieb. Dieses Buch hieß "Taborea".

Taborea Bearbeiten

Ayvenas wünschte sich Pflanzen in Taborea, also entstanden grenzenlose Grasländer und gewaltige Bäume, die bis zum Himmel reichten.

Er sehnte sich nach einem schönen Firmament, also entstand ein tiefblauer Himmel mit leuchtenden Sternen. Er sehnte sich nach neuen Klängen, und da war das Rauschen des Windes.

Obwohl er dieser schönen Welt Gestalt verliehen hatte, fühlte sich Ayvenas doch einsam. Also nahm er etwas Lehm, um bewegungsfähiges Leben zu erschaffen.


Der Gott und die Völker Bearbeiten

Ayvenas bemerkte, dass diese aus Lehm geschaffenen Lebensformen sehr schwach waren. Sobald sie krank wurden, starben sie, bei jedem Zusammenstoß zogen sie sich Wunden zu. Im Angesicht der Gefahr fürchteten sie sich schrecklich. Und da sie nicht wussten, wie sie sich schützen konnten, waren sie das Schwächste auf dieser Welt.

Also schrieb Ayvenas seine eigenen Inkarnationen in Taborea hinein, um die auf der Welt verstreuten Wesen zu lehren, ihre verschiedenen Fähigkeiten und Besonderheiten zu nutzen. Allmählich sammelten sie sich entsprechend ihrer Eigenarten zu Gemeinschaften.

Die Rassen der Welt waren geboren und die Legende der Schöpfung geschrieben. Die Elemente befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch im Gleichgewicht. Die Götterboten, die Ayvenas nach Taborea geschickt hatte, behüteten die noch junge und unschuldige Welt.


Das Zeitalter der Mythen Bearbeiten

Die Veränderung der Welt Bearbeiten

Die Rassen der Welt entwickelten sich nach ihren eigenen Wünschen und dieses ruhige und stabile Wachstum machte Ayvenas große Freude. Aber eines Tages fuhr Ayvenas beim Schreiben einen Gedanke durch den Kopf: "Was wäre, wenn diese Welt nicht so ausgeglichen wäre? Was wäre es dann für eine Welt?"

Und, ohne dass sich Ayvenas dessen bewusst gewesen wäre, gelangte dieser Gedanke in seine Niederschrift und begann in aller Stille, die Welt zu verändern.


Wandel und Hoffnung Bearbeiten

Wegen dieser unbewussten Idee von Ayvenas begannen sich die Völker der Welt zu verändern. Seine Gesandten lehrten die Völker viel Wissen und Fertigkeiten, aber dabei traten jedoch bei einigen von ihnen Abweichungen auf.

Als sie die Völker lehrten "mit eigenen Kräften Belohnungen zu ergreifen", widmeten sich die meisten der Landwirtschaft oder der Jagd. Aber einige wenige zogen aus, um zu stehlen und zu rauben. Als sie sie lehrten, "sich im Angesicht der Gefahr zusammenzuschließen", gab es viele Völker, die friedlich zusammenlebten. Und natürlich andere, die untereinander zu kämpfen begannen.

Aber auch die Götterboten begannen, eigene Charakteristika und ein eigenes Bewusstsein zu entwickeln. Ebenso war es mit den Elementen, einst Hüter des Gleichgewichtes der Welt, die anfingen, sich mit den verschiedensten Kreaturen zu vermischen. So entstanden zahlreiche magische Wesen, deren mächtigste Vertreter die Drachen waren.

Die Taten dieser mächtigen Wesen wurden zum Ursprung zahlreicher Geschichten, die später zu Mythen wurden. Daher nennt man diese Zeitperiode auch Zeitalter der Mythen.


Der Mythos der Orakel Bearbeiten

Ayvenas bemerkte erstaunt, dass die Welt von Taborea seiner Kontrolle entglitten war. Also entschied er sich, das Kapitel über die Zukunft zu zerreißen und über das Land zu zerstreuen. Er wollte so die Macht über die Welt an ihre Völker übergeben, damit die Zukunft von Taborea von ihnen selbst entschieden werde.

Doch die Götterboten, dessen nicht gewahr, gerieten in große Angst und versuchten erst, die Bruchstücke wiederherzustellen. Erst spät erkannten sie den Wunsch des Gottes und fügten sich. Auf Geheiss Ayvenas verschwanden die Götterboten aus der Welt und damit endete das Zeitalter der Mythen.

Ayvenas Zerstreuung seiner Schöpfung wurde über die Jahrhunderte der Weitergabe zur Legende. Die Menschen späterer Epochen nannten die Bruchstücke von Taborea "Orakel". Manche behaupten "wer die Orakel erwirbt, erhält die Macht, die Zukunft zu entscheiden".


Das Altertum Bearbeiten

Klassische EpocheBearbeiten

Nachdem die Völker auf sich allein gestellt waren, begannen sie, sich zu Bündnissen zusammen zu schließen, aus denen schließlich die Länder und Nationen entstanden.Die Kultur reifte in dieser Periode zu seiner ersten Blüte, viele noch heute bekannte Errungenschaften entstanden in der klassischen Epoche.

Das am schnellsten wachsende und einflussreichste Volk dieser Zeit war das der Menschen. Es verfügte über das größte Wissen in Bezug auf die Runen und damit über eine beinahe göttliche Macht. Die fortgeschrittene Zivilisation dieser Jahrtausende dauernden Epoche wurde später die „Alten Königreiche“ genannt.

Diese Zeit beeinflusste die späteren Normen und Lebensweisen der Völker und bildete die Grundlage für deren Wissen und Weltanschauung. Daher wird sie auch als Klassische Epoche bezeichnet.


Der Krieg von Balanzasar Bearbeiten

Mit dem Wissen stieg auch die Macht der Menschen, genauso wie ihre Gier. Aus kleinen anfänglichen Konflikten zwischen den Nationen erwuchsen große Kriege und die Menschen begannen schließlich Magie für ihre Kriege und Zerstörungen zu verwenden.

Die technische Entwicklung ging so weit, dass die Menschen die Götter herausforderten. Sie versuchten die Drachen und Elemente zu versklaven, mit Hilfe der Runen unvorstellbare Monster zu erschaffen und sogar ihre eigenen Körper nach ihren Vorstellungen zu formen.

So brach unter diesen Nationen ein Jahrhunderte andauernder Krieg aus. Nach und nach wurden auch die anderen Völker in diesen Krieg hineingezogen, bis kein Fleck dieser Welt mehr verschont blieb. Diese Zeit wurde nach der schrecklichsten aller Schlachten benannt: Der Krieg von Balanzasar.

Schließlich befreiten sich die versklavten Drachen und Elemente von ihren Fesseln und zerstörten die Erzeugnisse der verhassten Menschen, bevor sie in andere Sphären verschwanden. Später wurde dieses Ereignis von den Menschen als "Strafe des Himmels" bezeichnet; damit endete der Krieg von Balanzasar.

Aber auch als er beendet war, kehrte kein Frieden zwischen den Ländern ein. Die Länder, die noch über eine gewisse Macht verfügten, fielen über die Schwachen her; das Leid der Betroffenen wurde noch größer.

Epoche des Chaos Bearbeiten

Einige starke Länder unterwarfen die schwächeren und versklavten deren Bewohner. Ihre Überlegenheit rührte daher, dass die Führer ihre eigenen Körper mit der Macht der Runen verändert hatten. Diese sahen sich als die neue Herrscherrasse dieser Welt und nannten sich selbst "Dämonen".

Als sie begannen, sich von den Menschen abzusetzen und auf sie herabzusehen, entbrannte der Hass und der Wille, die Dämonen zu stürzen. Doch die anderen Völker hatten entweder durch den Krieg von Balanzasar ihr Vertrauen in die Menschen verloren oder fürchteten die Dämonen so sehr, dass sie sich ihnen unterwarfen, so dass diese Zeit völlig von den Dämonen beherrscht wurde.

Doch auch unter den Dämonen herrschte Zwietracht und Misstrauen. Nachdem alle schwachen Länder unterworfen waren, brach unter ihnen ein Krieg aus. Diesmal aber gab es keine Drachen und Elemente, um sie zu stoppen. Die pure Angst vor den Dämonen ließ schließlich eine Allianz entstehen, die alle Völker und Länder einschloss. Und ein folgenreicher Plan wurde geschmiedet.


Die große Verbannung Bearbeiten

Diese Allianz erschuf eine Sphäre, die sie die "Welt der Leere" nannten, und platzierte überall im Herrschaftsgebiet der Dämonen interdimensionale Portale, die dorthin führten.

Es folgte ein Krieg, der als die "Große Verbannung" bekannt werden sollte. Die Allianz ließ diesen eskalieren und lockte die mordtrunkenen Dämonen zu den Portalen. Unzählige Leben wurden geopfert, um sie nach und nach in die Welt der Leere zu verbannen. Als alle von ihnen verbannt worden waren, sollten sämtliche Portale versiegelt werden.

Es ist nicht mehr bekannt, welche Methode sie verwendet haben, jedoch waren sie erfolgreich. Die wenigen verbliebenen Dämonen hatten nun ihre Macht verloren und wurden von den Menschen gejagt. Ihnen blieb nur noch die Flucht in die Schatten.

Aber der Preis für diesen Sieg war gewaltig. Die Menschheit war auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe reduziert worden, zahlreiches Wissen und kulturelle Überbleibsel waren mit den Dämonen verbannt worden.


Das Zeitalter der Strafe Bearbeiten

Epoche des Friedens Bearbeiten

Es war vorerst Frieden eingekehrt und die Menschen lebten gemeinsam mit den anderen Völkern. Doch die Schrecken der Vergangenheit saßen noch immer tief in ihren Herzen. Und da noch immer einige Dämonen in Freiheit lebten, ersannen die Menschen eine Methode, um die verbliebenen von ihnen zu fangen.

Mit der mächtigsten Runen-Magie schufen sie gigantische Steinstatuen, die gar an der Macht der Drachen kratzten und bar jeder Emotion selbstständig Entscheidungen treffen konnten. Diese steinernen Ungetüme nannten sie die "Hüter". Unter ihrem Schutz festigte sich der Frieden auf der Welt.

Die verbliebenen Menschen gründeten zusammen eine neue Nation und lebten mit den anderen Ländern friedlich im Einklang. Angesichts der bald folgenden Katastrophe wird diese Zeit als Epoche des Friedens bezeichnet.


Epoche des Sturmes Bearbeiten

Nach der Epoche des Friedens begann die Epoche des Sturmes.

Wann genau, ist heute unbekannt. Man weiß nur, dass die Hüter in die Entwicklung der Menschen eingriffen. Entweder vergaßen ihre Erschaffer, dass sich die Zivilisation weiter entwickeln würde, oder die Geschichte war dabei, sich zu wiederholen und steuerte auf einen neuen Krieg zu.

Wie auch immer. Eines Tages entschieden die Hüter, dass die Zivilisation auf eine Katastrophe zuschritt. Und sie begannen, sie auszulöschen.

Die Menschen und anderen Völker besaßen längst nicht mehr die kriegerische Macht von einst und waren den Hütern hilflos ausgeliefert. Ihnen blieb nur noch die Flucht, wollte sie sich nicht von ihnen abschlachten lassen.

Innerhalb eines Jahres war die menschliche Zivilisation vernichtet und die Alten Königreiche nur noch ein Überbleibsel der Geschichte.


Epoche der Dunkelheit Bearbeiten

Auf ihrer Jagd nach den Überresten menschlicher Zivilisation stießen die Hüter auf die Drachen und Elemente, und stuften sie auf Grund deren Macht als Feinde ein.

Doch die Hüter waren nur von Menschenhand erschaffene Konstrukte, keine Gegner für die von Götterhand geschaffenen Wesen. Und so wurde ein Großteil der Hüter zerstört. Als schließlich das Steuersystem der restlichen Hüter aus unbekannten Gründen versagte, fielen sie in einen tiefen Schlaf.

Die überlebenden Menschen hatten nun ihre Zivilisation, ihr gesamtes Wissen verloren und auch die anderen Völker mussten große Verluste beklagen. Sie lebten nun wie zum Anfang der Zeit: ohne Magie und Maschinen, voller Angst, Wahnsinn und Aberglaube, unfähig zur einstigen Größe zurückzufinden.

Diese Zeit wurde später als Epoche der Dunkelheit bekannt.

Schließlich entwickelten die Überlebenden der Alten Königreiche eine völlig neuartige Kultur und sind heute bekannt als Barbaren.


Die neue Ära Bearbeiten

Phase der Erholung Bearbeiten

Neben den Alten Königreichen gibt es einen wüsten- und rätselhaften Kontinent namens Kolydia.

Auf diesem todbringenden Stück Erde hausten unterentwickelte Menschen-Stämme und seltsame Kreaturen. Warum es von den übermenschlichen Wächtern verschont blieb, ist unbekannt.

Während der Dunklen Epoche kamen eifrige Flüchtlinge nach Kolydia, um dort mit Hilfe ihres Wissens eine neue Zivilisation aufzubauen. Anders als den Alten Königreichen mangelte es dieser jedoch an tief schürfenden Kenntnissen in Bezug auf Runen, und auch die Entwicklung der Magie schritt nur langsam voran, woraus eine weitgehend magielose Zivilisation entstand.

Die neuen Gebiete wurden schnell erschlossen, Städte errichtet und ein feudales Gesellschaftssystem mit einem Kaiserhaus sowie Erbadel entstand. Das Aufstreben dieser jungen Zivilisation wird von den Völkern, die die Vergangenheit kennen, als Phase der Erholung bezeichnet.


Epoche der großen Entdeckungen Bearbeiten

Die menschliche Zivilisation auf Kolydia kam allmählich wieder in Kontakt mit den anderen Völkern, die die von den Menschen verursachten Katastrophen der Wächter und Dämonen längst vergessen hatten.

Nach und nach erfuhren die Menschen auf Kolydia von den Runen und der untergegangenen magischen Zivilisation – den Alten Königreichen.

Sie gründeten Organisationen, um das alte Wissen zu sammeln. Die mächtigste von ihnen ist das "Auge der Weisheit". Ihre Forschungen verliefen zunächst sehr langsam, Skeptiker bezeichneten sie als Hirngespinste alter Gelehrter. Mit der Verbesserung der Transport-Technologien kam es zu einer explosionsartigen Entwicklung.

Die Menschen konnten nun bisher unerreichbare Gebiete erkunden und unbekannte Dinge erblicken. Rätselhafte Spuren, uralte Gerätschaften und mysteriöse Barbaren-Völker. Als die Menschen in den Nebel der Vergangenheit schritten, klärte er sich vor ihnen plötzlich auf. Doch jede Entdeckung warf neue Rätsel auf.

Die Menschen, nunmehr verrückt vor Durst nach dem Wissen über das Erbe der Vergangenheit, entwickelten immer bessere Maschinen, um noch schneller jeden Winkel dieser Welt besuchen zu können. Und selbst die anderen Völker wurden vom Strudel dieses Eifers mitgerissen.

Die Epoche der großen Entdeckungen - so nennen die Menschen die heutige Zeit.


Quellen Bearbeiten

(offiziele Internetseite)

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